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Im Glauben verbunden – Die St. Matthias-Bruderschaft Mayen

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Foto: Roland Schäfges

Unser aktueller Vorstand:

Vorne v. l.:  Heinz Schäfer (Ehrenbrudermeister), Irmel Groß (Beisitzerin), Michael Faber (Stellvertretender Brudermeister), Rolf Keuser (Brudermeister), Karin Keuser (Beisitzerin), Sabine Landvogt (Beisitzerin), Rainer Hauck (Schriftführer) , Sascha Audring (Kassenwart)

Hinten v. l.: Hans Keuser (Beisitzer), Aloysia Ring (Beisitzerin) Martina Wolf (Beisitzerin),  Jörg Schuh (Dekan und Präses), Karl Zillessen (Beisitzer)

Schon seit den Tagen des späten Mittelalters zieht es gläubige Christen nach Trier – zum Grab des heiligen Apostels Matthias, dem einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen.
Aus tiefer Verehrung für diesen Apostel entstanden in vielen Orten Deutschlands Bruderschaften – so auch in Mayen, wo die St. Matthias-Bruderschaft (SMB MY e.V.) seit Jahrhunderten eine lebendige Glaubensgemeinschaft bildet.

Jahr für Jahr machten sich die Mayener Pilger einst auf den beschwerlichen Weg nach Trier – zu Fuß, betend, singend, getragen vom gemeinsamen Glauben.
Der alte „Trierer Weg“, der sich durch das heutige Mayener Hinterburg-Gebiet zieht, erinnert bis heute an diese Wallfahrten. Schon 1675 erwähnt, entstand dort 1687 das Matthiaskapellchen, im Volksmund liebevoll das „Trierer Heiligenhäuschen“ genannt – heute als Matthias-Kapelle bekannt.
Es steht bis heute als stilles, steinernes Zeugnis der tiefen Verehrung des heiligen Matthias in Mayen.

In den Archiven der Stadt finden sich zahlreiche Zeugnisse über die Bruderschaft.
Das älteste erhaltene Bruderschaftsbüchlein, heute im Staatsarchiv Koblenz aufbewahrt, belegt:
Die St. Matthias-Bruderschaft Mayen bestand bereits im Jahr 1640.

Ziel und Herz der Bruderschaft war und ist die Verehrung des Apostels Matthias – durch Gebet, Gemeinschaft und vor allem durch die traditionelle Fußwallfahrt nach Trier.
Diese Pilgerreise war mehr als nur ein religiöses Ereignis – sie war ein Ausdruck tiefer innerer Verbundenheit.

Der Mayener Kaplan Benedikt Caspar schrieb einst über die Wallfahrt:

„Es war sicher ein erhebender Anblick,
wenn Frauen und Männer der ganzen Stadt Mayen
die alte Stadt betend und singend verließen.
Mancher zurückgebliebene Mayener stand ergriffen am Wege
und gab im Gebet seine Anliegen und Nöte den Pilgern mit auf den Weg.“

Doch auch die Geschichte der Bruderschaft kennt Zeiten der Prüfung.
Als im Jahr 1785 der Trierer Kurfürst und Erzbischof Clemens Wenzeslaus alle Wallfahrten verbot, die länger als eine Stunde dauerten, traf dies auch die Mayener Pilger tief.
Als Zeichen des bleibenden Glaubens ließ die Bruderschaft im selben Jahr von dem Mayener Künstler Heinrich Alken eine überlebensgroße Statue des heiligen Matthias schaffen – ein Symbol für die ungebrochene Treue zum Apostel, auch in Zeiten des Verbots der Wallfahrt.

Nach Jahren des Schweigens und Vergessens lebte die Bruderschaft 1998 wieder auf.
Am 24. April 1999 wurde die SMB Mayen offiziell in die Erzbruderschaft Trier aufgenommen – und seitdem führt sie wieder, Jahr für Jahr, die traditionelle dreitägige Fußwallfahrt nach „Mattheis“ fort.

Heute wie damals gilt:
Die St. Matthias-Bruderschaft Mayen ist mehr als ein Verein.
Sie ist eine Gemeinschaft des Glaubens, der Erinnerung und der Hoffnung –
ein lebendiges Band zwischen Vergangenheit und Gegenwart,
zwischen Mayen und Trier,
zwischen den Menschen und ihrem heiligen Matthias.

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