Lebendiges WEHN begleitet uns zum APOSTELGRAB

3-tägige Fußwallfahrt nach TRIER wurde für eine stattliche Pilgerschar zu einem "geistvollen" GEMEINSCHAFTS-ERLEBNIS
(Die Fotos zu diesem Beitrag sind leider nicht mehr verfügbar)
"Ohne Dein lebendig Weh´n kann im Menschen nichts besteh´n".
Dieses Wallfahrtsmotto begleitete 180 Matthiaspilger auf ihrem rund 100 km langen Fußweg nach TRIER zum einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen.
"Der GEIST GOTTES dringt bis auf der Seele Grund.
Er nimmt sich unserer Ängste an und macht uns als ein guter Begleiter und Tröster stark",
machte der Präses der SANKT-MATTHIAS-BRUDERSCHAFT (SMB) Mayen, Dechant Matthias VEIT in der frühmorgendlichen Pilgerandacht deutlich.
Meditative PILGER-IMPULSE und gemeinschaftliches (Fürbitt- un Rosenkranz-) Gebet "bestärken unsere HOFFNUNGEN und die SEHNSUCHT nach INNEREM HEIL" bekannten die Matthiasfreunde freimütig an ihren Pilgerstationen unterwegs (hier: vor der Matthiaskapelle in Mayen, Hinterburggebiet).
Im Morgentau geht es frohgemut als nächstes zum Wüsterather Hof.
"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen"
bekannten sich die Matthiasfreunde trefflich zum Inhalt eines weiteren Pilger-Impulses, der umgedeutet die Feststellung zum Inhalt hat:
"Wo zwei oder drei im Heiligen Geist versammelt sind, da entscheiden sie in meinem Namen".
Im "Dunstkreis" des SMB-Pilgersteines am Wüsterather Hof lud der BERNARDSHOF MAYEN aber auch zu einem kurzen Pilger-Picnic ein.
Die mitpilgernde Leiterin dieser Einrichtung, Dr. Regina FREISBERG nahm stellvertretend für ihre Akteure hierzu den Dank von SMB-Brudermeister Heinz SCHÄFER entgegen, der gleichermaßen auch dem ( mitpilgernden ) Oberfeller Matthiasbruder Arnd THÖNNES für die dazugehörige WEINSPENDE dankte.
Als DANKESCHÖN für die stets gezeigte GASTFREUNDSCHAFT spendete die Mayener Matthiasbruderschaft diesmal der Gemeinde DÜNGENHEIM einen Pilgerstein - auch als "steinfeste Dokumentation" zur Wahrung der Pilgertradition.
"Lobet und preiset Ihr Völker den Herrn" lautete die gesangliche Aufforderung der Matthias-Pilger (unter der Leitung von Lorenz HARIG) bei der Einsegnungszermonie durch den örtlichen Pfarrer Dr. Malburg.
"Gott ist immer zur Stelle - auch dort, wo wir ihn nicht wahrnehmen"
machte ein weiterer Pilgerimpuls auf der Höhe bei Kaisersesch den Pilgern bewusst. Da passte es geradezu, auf dem Weg durch das malerische Ambiente im ENDERTTAL zur Wallfahrtskirche Maria Martental zu gelangen und eine Pilgerandacht mit SMB-Ehrenmitglied Pfr. Ludwig MÜLLER zu feiern.
Eine schmackhafte Pilgermahlzeit zu Mittag sorgte dort auch für die leibliche Stärkung der Matthiasbrüder und -schwestern.
"In Taufe und Firmung wurde uns Gottes Geist "eingehaucht".
Sind wir uns dessen bewusst?"
Dieser Frage widmete sich eine Medition an einer kleinen Wegkapelle vor DRIESCH.
Als letzte Tagesstation bot sich in der Pfarrkirche von LUTZERATH eine Abschlussandacht als weiteren Impulsgeber an, gestaltet von Pfr Willi WEBER
Der 2. Pilgertag startete mit einer Pilgerandacht in Hontheim-WISPELT am Pilgerstein mit dem Grundgedanken: "Wallfahrt macht WACH. Sie ist das KONTRAST-PROGRAMM zur geistlichen ANTRIEBSLOSIGKEIT, die uns im grauen Alltag oft dahin dämmern lässt."
Zum Pilger-Frühstück in der Gemeindehalle von BAUSENDORF boten Kinder der dortigen KiTa den Matthiaspilgern ein musikalisches STÄNDCHEN, das beileibe NICHT von ANTRIEBSLOSIKEIT geprägt war...
Im Wald bei BOMBOGEN widmete sich eine weitere Impuls-Station der Frage: WIE können wir Menschen, die unter den LASTEN des Lebens ZERBRECHEN, beistehen?
Wir sollten DAS TUN, was andere Menschen VON UNS ERWARTEN DÜRFEN!
Auf dem WEG nach KLAUSEN war das Lied "Maria breit den Mantel aus" angesagt, bestärkt durch entsprechende wetterhafte "Begleitmusik"...
Am 3. Pilgertag erhielten 20 Neupilger im MEULENWALD Palmenzweige um den Hals gebunden als entsprechende Anerkennung und "Ausweis" für bevorrechtigte Sitzplätze in der abschließenden Pilgermesse in der Matthias-Abteikirche zu TRIER, in der sie eine ehrenhafte "Ergänzung" als "Willkommensgruß" erhalten werden.
Vor dem WEISHAUS am Markusberg in Trier treffen Fuß- und Buspilger gemeinsam ein, um nach Kaffee- und Kuchen-Stärkung den letzten Weg-Abschnitt gemeinsam zu erleben.
Der Abstieg vom MARKUSBERG führte - vorbei am "Roten Felsen" oberhalb der Kaiser-Wilhelm-Brücke- zum westlichen MOSELUFER
Als "Freund und Helfer" sicherte die Trierer Polizei unser Passieren einer vielbefahrenen Zufahrtsstraße als "genehmigten Demonstrationszug" durch entsprechende Straßensperrung ab.
Erwartungsfrohe und zufriedene Gesichter kennzeichnen unseren
"Einzug nach MATTHEIS"...
Der Matthias-Chor der SMB Mayen unter Leitung von Lorenz HARIG sowie das HERMESKEILER BLÄSER-Ensemble stimmen sich in gemeinsamer "Generalprobe" ein auf das festliche Pilger-Dankamt in der Abteikirche St. Matthias zu Trier.
Im Pilger-Dankamt wurden den ERSTPILGERN die offizielle Matthias-Pilgermedaille überreicht. Außerdem wurden die Jubiläumspilger mit prächtigen Pilgerkerzen für ihre zehnmalige Pilgerschaft geehrt.
"Eingerahmt" von Pilgerpfarrer Bruder ATHANASIUS (rechts, Nr. 8) und SMB-Brudermeister Heinz SCHÄFER (links, Nr. 1) wurden die JUBILÄUMS-PILGER geehrt. Dies sind (v.l.n.r.): Bernd RECH (2), Elfriede BERENS (3), Giesela RÜTH (4), Manfred FIENE (5), Michael FABER (6) und Heinz HAUBRICH.
Als "PROPPEVOLL gefülltes Haus" mit "Pilgernovizen" in den ersten Reihen (Bild oben) präsentierte sich die Abteikirche beim Pilger-Dankamt, das von SMB-Präses Dechant M. VEIT, SMB-Ehrenmitglied Pfr. L. MÜLLER und Pilgerpfarrer Bruder ATHANASIUS (zelebriert und vom Matthias-Chor der SMB Mayen (Leitung: L. Harig, Bildmitte) sowie den Hermeskeiler Bläsern würdevoll musikalisch begleitet wurde.
Die große Pilgerschar aus der gesamten REGION MAYEN stellten sich
(Bild unten frohgemut der Kamera ihres Matthiasbruders Guido DIETRICH.
...und welche BEDEUTUNG der Spruch
"MAN TRIFFT SICH MINDESTENS ZWEIMAL IM LEBEN"
haben kann, lässt nachfolgende Foto-Collage erahnen.
Einen guten Weg wünscht uns weiterhin: Dieter Preß

...und die GESCHICHTE "Der 4. Tag"
zum nachfolgenden DOKUMENT ist anklickbar HIER!


